| Johannes Schreiter |
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Leben
Schreiter wurde 1930 in Annaberg-Buchholz geboren. Nach der Schule begann er Bildende Kunst zu studieren - anstatt dem ursprünglichen Plan eines Musikstudiums zu folgen. Von 1949 bis 1957 studierte er in Münster, Mainz und Berlin, dies ermöglichte ihm ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Von 1960 bis 1963 hatte er die Leitung der Abteilung „Fläche“ an der Staatlichen Kunsthochschule Bremen inne. Von 1963 bis 1987 war er Professor an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste in Frankfurt am Main, von 1971 bis 1974 deren Rektor. Er lebt heute in Langen (Hessen).
Werk
Schreiter ist wegen seiner so genannten Brandcollagen bekannt. Seit 1960 Fenster für die Marktkirche Goslar (1992 bis 2000), Heiliggeistkirche Heidelberg, Marienkirche Dortmund (1978), Weltgefährdungsfenster und Weltvollendungsfenster (beide 2001) im Ulmer Münster, Chorfenster der St. Nicolai-Kirche in Lüneburg (1987),[1] St. Andreas in Wüllen, Christuskirche in St. Ingbert, Tauffenster Münster St. Paul Esslingen am Neckar (2003), Heilig-Kreuz Koblenz-Ehrenbreitstein, Evangelische Stiftskirche in Stuttgart (2003 und 2004), Raum der Stille Nikolaikirche Kiel, St. Jacobi-Kirche Göttingen, Peterskirche Heidelberg (2006), usw.
Im Jahr 2008 veröffentlichte Schreiter unter dem Titel Wortfenster eine zwei Bände umfassende Publikation, die in kunstwissenschaftlichen Aufsätzen, Essays und Vorlesungen Einblicke in seine Gedankenwelt eröffnet. Den Büchern liegt eine CD mit einer Predigt des überzeugten Christen sowie neun Musikstücken bei, die Schreiter in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts komponierte, die aber lange Zeit verschollen waren und nun erstmals veröffentlicht wurden.
Literatur
* Dorit Marhenke (Red.): Deutsche Radierer der Gegenwart: Kunsthalle Darmstadt, 12.9.–31.10.1982. Athenäum, Königstein/Ts. 1982, ISBN 3-7610-8121-9, S. 148f.
* Brigitte Quack: Farbige Glasflächen mit großer inhaltlicher Tiefe. Die Schreiter-Fenster in der Christuskirche St. Ingbert. In: Saarbrücker Zeitung, 10. Juli 2008, S. C4
* Birgit Schwarz: Johannes Schreiter. Das glasbildnerische Werk von 1959 bis 1980. Darmstadt 1986.
* Johannes Schreiter: Glasbilder. Hrsg. von Hans Gercke, Rainer Volp, Darmstadt 1988
* Johannes Schreiter: Wortfenster. Schnell & Steiner: Regensburg 2008, ISBN 978-3-7954-2066-6.
Weblinks
* Literatur von und über Johannes Schreiter im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek (Datensatz zu Johannes Schreiter • PICA-Datensatz • Apper-Personensuche)
* Johannes Schreiter (Quelle: Datenbank Who Is Who – ergänzt von Gunther J. Sehring )
* Abbildungen von Brandcollagen, Gemälden und Glasfenstern von Johannes Schreiter
Einzelnachweise
1. ↑ http://www.st-nicolai.eu/geschichte.html, abgerufen am 27. Juli 2009
Veranstaltungen in Langen
- 07.02. | 08.00 Wochenmarkt auf dem Jahnplatz
- 07.02. | 15.00 Figurentheater für Kinder: "A...
- 08.02. | 15.00 Bilderbuchkino in der Stadtbü...
- 09.02. | 15.00 Bilderbuchkino in der Stadtbü...
- 10.02. | 08.00 Wochenmarkt auf dem Jahnplatz
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