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Neue Gesichter und gewiefte Politprofis
Langens Mandatsträger traten zum Fototermin an

So einmütig lächeln sie nicht immer: Zur neuen Sitzungsperiode haben die Langener Stadtverordneten und die Magistratsmitglieder auf der Treppe zwischen Rathaus, Finanzamt und Amtsgericht Stellung bezogen. In beiden Gremien gibt es neue Gesichter. Dafür hatten die Wähler gesorgt, die im März bei den Kommunalwahlen fleißig kumulierten und panaschierten. Auf den Listenplätzen ging es rauf und runter, was einige Überraschungen mit sich brachte.

Die 45 Stadtverordneten bestimmen in den nächsten fünf Jahren die Geschicke Langens. Sie sind neben den acht ehrenamtlichen Magistratsmitgliedern sowie Bürgermeister Frieder Gebhardt und Erster Stadtrat Klaus-Dieter Schneider das wichtigste Gremium im politischen Entscheidungsablauf. Fünf Fraktionen bilden die Stadtverordnetenversammlung: CDU (13), SPD (12), Grüne (11), FWG-NEV (5) sowie FDP (2). Hinzu kommen die zwei fraktionslosen Stadtverordneten der UWFB sowie der Linken.

Die Aufgaben der Stadtverordneten sind vielfältig: Beispielsweise entscheiden sie über den Haushalt und damit über die öffentlichen Ausgaben. Sie bestätigen oder ändern Bebauungspläne, beschließen Bauvorhaben aller Art, verabschieden Satzungen, legen Gebühren fest oder initiieren Umweltprojekte. In den Fach-Ausschüssen leisten sie die Vorarbeit für spätere Entscheidungen. Zwei Sitzungen haben sie in der neuen Wahlperiode bereits bestritten, die nächsten sind nach den Sommerferien.

Kritisch nachfragen, diskutieren und entscheiden – auch der neuen Stadtverordnetenversammlung gehören 45 Männer und Frauen an. Mit auf dem Gruppenbild sind auch die Magistratsmitglieder. Foto: Schmidt/Stadt Langen


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