Das Europa der Bürgerinnen und Bürger steht im Mittelpunkt einer kleinen Broschüre, die das Europe Direct Relais Rhein-Main aktuell aufgelegt hat. „Ziel ist es", so Landrat Oliver Quilling, „die europäischen Gesetzgebungsprozesse verständlicher zu machen und beispielhaft zu zeigen, wo Regelungen der EU uns mittlerweile sowohl im beruflichen als auch im privaten Alltag begegnen."
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43 Jahre lang hat Karl Weber das politische Geschehen in Langen maßgeblich mitgestaltet, unter anderem als Stadtverordnetenvorsteher und als SPD-Fraktionsvorsitzender. Gesundheitliche Gründe veranlassten den 79-Jährigen jetzt aber, seine Ämter niederzulegen. Zuletzt war Weber ehrenamtlicher Stadtrat im Magistrat und Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke. Seine Nachfolgerin im Magistrat wird die bisherige SPD-Stadtverordnete Claudia Schweig-Eyrich. Deren Platz im Parlament nimmt Dagmar Losert ein.
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Magistrat will Bebauungsplan ändern
Im Langener Norden will der Magistrat ein kleinteiliges Gewerbegebiet etablieren. „Unsere Wirtschaftsförderung verzeichnet in diesem Segment eine nicht unbedeutende Nachfrage“, sagte Bürgermeister Frieder Gebhardt. Allerdings muss dazu der Bebauungsplan geändert werden. Das hat der Magistrat jetzt auf den Weg gebracht. Bisher war eine durchgängige vier- bis fünfgeschossige Bebauung vorgesehen. Der Gewerberiegel sollte das Wohngebiet südlich der Elisabeth-Selbert-Allee vor dem Lärm der Nordumgehung schützen. Für diese Form der Bebauung gibt es auf dem Immobilienmarkt aber keine Nachfrage.
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Bürgermeister Gebhardt wundert sich über Kritik an Haushaltsrede
Bürgermeister Frieder Gebhardt hat in seiner Haushaltsrede Klartext geredet. Das hat in der Politik naturgemäß Reaktionen hervorgerufen. Gewundert hat sich der Verwaltungschef über die Aussagen des FDP-Fraktionsvorsitzenden Dieter Bahr. Er hatte kritisiert, Gebhardt habe die Umwandlung der brachliegenden Grundstücke an der Liebigstraße unwidersprochen hingenommen und damit eine Chance vertan, Einbrüchen bei der Gewerbesteuer entgegenzuwirken. „Dieser Meinung kann man ja sein“, erklärte Gebhardt. „Aber warum hat Dieter Bahr, warum hat die gesamte FDP-Fraktion dann in den Jahren 2007 und 2009 dem Vorschlag zugestimmt, an der Liebigstraße Wohnungen anstatt Büros zu bauen. Wer solche Grundsatzbeschlüsse fasst, kann doch nicht heute behaupten, er wolle das Gegenteil, so ganz nach dem Motto, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.“
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