Nachrichten Panorama Langen nimmt zu
Langen nimmt zu
Erstmals mehr als 37.000 Einwohner

Von wegen Bevölkerungsrückgang: In Langen nimmt die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner zu. Sie liegt zum Stichtag 31. Dezember 2011 erstmalig über 37.000, wie aus der Statistik des Bürgerbüros hervorgeht. Berücksichtigt sind alle Haupt- und Nebenwohnungen. Zum Jahreswechsel lebten demnach 37.131 Personen in Langen. Das sind 476 oder 1,3 Prozent mehr als zwölf Monate zuvor. Für Bürgermeister Frieder Gebhardt ist das eine erfreuliche Entwicklung. Sie zeige, dass Langen ein attraktiver Wohnort sei.

Die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer hat ebenfalls zugenommen, um 298 Personen (5,2 Prozent) auf 5.031. Vor allem bei den Rumänen und Bulgaren gab es einen vergleichsweise starken Anstieg. Insgesamt 115 Nationalitäten sind in Langen zu Hause. Die größte Gruppe stellen die Türken (1.061 Personen), gefolgt von Italienern (501), Kroaten (375) und Serben (336).

Gemeldet sind in Langen 35.756 (2010: 35.294) Personen mit Hauptwohnung und 1.433 (1.418) mit Nebenwohnung. Der Anteil von knapp vier Prozent Nebenwohnungen ist im Vergleich zu anderen Kommunen ein sehr niedriger Wert. Die Addition von Haupt- und Nebenwohnungen ergibt allerdings nicht die Anzahl der Gesamtwohnungen. Grund ist, dass zum Beispiel Kinder von geschiedenen oder getrennt lebenden Paaren sowohl eine Haupt- als auch eine Nebenwohnung haben. Sie werden in der Gesamtsumme aber nur einmal erfasst.

Verursacht wurde der Bevölkerungsanstieg maßgeblich durch die Baugebiete östlich der Lutherstraße und An der Rechten Wiese (Reihenhäuser am Hallenbad). Zuwächse gab es aber auch in anderen Stadtteilen mit Ausnahme von Oberlinden, wo mit zusammen 5.666 Einwohnern exakt alles beim Alten blieb.




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