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Schauspiel: "Licht im Dunkel" PDF Drucken E-Mail
Schauspiel von William Gibson mit Birge Schade, Andreas Pegler u.a.

Ein großes Schauspiel nach wahrer Begebenheit erwartet das Publikum der Neuen Stadthalle Langen mit Licht im Dunkel von Broadway-Autor William Gibson am Donnerstag, 23. Februar, 20 Uhr. In den Hauptrollen sind unter anderem Birge Schade, Andreas Pegler, Daniel Heck und Laia Sanmartin zu erleben.

Helen Keller war ganz klein, gerade mal 19 Monate alt, als sie durch eine schwere Krankheit ihr Augenlicht und ihr Gehör verlor. Seitdem kann das hochintelligente Kind nur durch wenige Berührungen und Gesten seine totale Isolation durchbrechen. Helens Eltern versuchen die Wünsche ihrer Tochter zu erfüllen, soweit sie sie erahnen können. Und das Kind weiß, seinen Willen durchzusetzen. Vor allem lehnt sie die junge Blindenlehrerin Annie Sullivan ab, die ihre Eltern ins Haus geholt haben. Instinktiv erkennt Helen in der Lehrerin eine starke Gegnerin, die ihr keine Unart durchgehen lassen wird.

Annie beginnt sofort mit dem Unterricht. Schülerin und Lehrerin verständigen sich allein durch den Tastsinn miteinander. Annie buchstabiert Helen die Welt durch eine neue Fingersprache in die Hand. Helen lernt, begreift aber nicht, ahmt nach, akzeptiert aber keine Grenzen und strapaziert ihre Eltern, die ihrem Kind allerdings aus Liebe und Mitgefühl jede Unart durchgehen lassen. Die Kellers verhindern geradezu die Erziehung. Annie sieht sich scheitern und erkennt nur einen Ausweg: Helen muss raus aus dem Haus und mit ihr alleine leben. Voller Skepsis willigen die Eltern ein. Zwei Wochen bekommt die Lehrerin für das Experiment. Zur Bewährung. Scheitert sie, ist sie den Job los. Annie und Helen ziehen ins Gartenhaus. Als sie begreift, dass sie nun mit ihrer ungeliebten Lehrerin allein ist, tobt das Mädchen los und der Kampf geht in eine neue Runde. Am Ende steht aber ein Wunder: Annie beginnt, die Buchstaben in ihrer Hand zu verstehen, erfasst Gegenstände, Licht kommt in das Dunkel ihrer bisherigen Existenz und eine unglaubliche Geschichte beginnt.

Diese Geschichte ist nämlich kein Theaterzauber. Helen Keller hat wirklich gelebt. Ihre Eltern wandten sich 1886 in ihrer Not an Graham Bell, den Erfinder des Telefons – seine Mutter und seine Frau waren ebenfalls taub -, der sich vehement für die Integration und Ausbildung Behinderter einsetzte. Bell vermittelte den Kellers den Kontakt zu einer Bostoner Blindenschule und diese Schule schickte die Lehrerin Annie Sullivan. Sullivan vollbrachte bei den Kellers tatsächlich ein Wunder, das die Welt erstaunte: Die taube und blinde Hellen lernte nämlich plötzlich schnell und gut, mit 12 Jahren begann sie eine Karriere als Schriftstellerin, wurde Studentin an der Harvard Universität, schrieb Bestseller (die 1933 in Deutschland öffentlich verbrannt wurden), wirkte in einer Hollywood-Verfilmung ihres Lebens mit und setzte sich auf Reisen in 123 Städten mit Vorträgen vor gut 250.000 Menschen unermüdlich für die Rechte Behinderter ein. Als erste Frau überhaupt erhielt sich schließlich die Ehrendoktorwürde der Harvard Universität – gleichzeitig mit Konrad Adenauer.

Birge Schade (Annie Sullivan) spielte in zahlreiche TV-Serien und Fernsehfilmen wie „Herbstmilch“ oder „Die Wüstenrose“. 2005 erhielt sie einen Deutschen Fernsehpreis. Andreas Pegler spielt seit Anfang der 80er Jahre Theatern, als Sänger war er in namhaften Musicalproduktionen, aber Konzerten mit irischen, schottischen und jiddischen Liedern auf der Bühne zu erleben.


Eintrittskarten gibt es
im Hallenbad Langen, Südliche Ringstraße 75 in Langen, Tel.: 06103 203-455,
in der Geschäftsstelle der Langener Zeitung am Lutherplatz in Langen, Tel.: 06103
21011, im Reisebüro Mister Travel, Westendstraße 2 in Langen, Tel.: 06103 25021,
sowie in Egelsbach in der Ernst-Ludwig-Straße 55, Tel.: 06103 943333
und an allen bekannten Vorverkaufsstellen von „AD Ticket“ - www.adticket.de
Tickethotline: 06103 203-455.

Die Abendkasse öffnet am 23.02. ab 19 Uhr, Tel.: 06103 203-435
Eintritt: 17,50 / 16,40 / 15,30 Euro - erhöhter Abendkassenpreis

Weitere Informationen unter 06103 203-431 – www.neue-stadthalle-langen.de




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